MediationsPrädikat der DGM

Die Deutsche Gesellschaft für Mediation e.V. (DGM) hat sich das Ziel gesetzt, die Mediation in der Wirtschafts- und Arbeitswelt aktiv zu fördern und damit in der Gesellschaft zu etablieren.

Hierzu wurden in der DGM Inhalte einer Grundlagenschulung für Führungskräfte und Mitarbeiter in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen (1) zum Erwerb von Basiskompetenzen in mediationsbasierter Kommunikation und Konfliktlösung entwickelt. Mit einer solchen Schulung erweitern die Teilnehmer ihre bisherigen Handlungskompetenzen im täglichen Umgang miteinander und schaffen dadurch einen Mehrwert sowohl für die Organisation, als auch für sich persönlich. Die DGM zeichnet die Organisationen für Ihr Engagement mit dem MediationsPrädikat aus, die ihren Beschäftigten die Teilnahme an einer solchen Schulung ermöglichen.

Der DGM MediationsPakt und das DGM MediationsPrädikat unterstützen und ergänzen sich dabei in ihren unterschiedlichen Ansätzen.

Welchen Nutzen hat das MediationsPrädikat für die Organisationen?

Der Erwerb mediationsbasierter Kompetenzen trägt zu einem verbesserten Arbeitsklima, zu mehr Zufriedenheit und zur Erhaltung der psychosozialen Gesundheit der Beschäftigten in der Organisation bei. Dies ermöglicht eine stärkere Loyalität der Beschäftigten gegenüber der Organisation, eine Reduzierung der Krankenstände und damit auch eine erhebliche Verminderung der durch Konflikte verursachten Kosten. Darüber hinaus erhöhen die Organisationen damit ihre Attraktivität als Arbeitgeber und erlangen einen Wettbewerbsvorteil zur Gewinnung und Bindung qualifizierter Beschäftigter.

Welche Organisationen zeichnet die DGM mit dem MediationsPrädikat aus?

Ausgezeichnet werden Organisationen, die mindestens 10% ihrer Beschäftigten im Rahmen der oben genannten Schulung fördern. Die Schulung umfasst 18 Ausbildungsstunden. Sie wird von Mediatorinnen und Mediatoren durchgeführt, deren Qualifikation den Vorgaben der DGM zur Prädikatsschulung entspricht.

Nach der erfolgreichen Schulung erhalten die Organisationen eine Prädikatsurkunde nebst einem Zeugnis, das den Anteil der geschulten Beschäftigten ausweist. Auf Wunsch können ausgezeichnete Organisationen auf der Internetseite der DGM veröffentlicht werden. Die Zeitintervalle zur freiwilligen Erneuerung der Auszeichnung werden von ihnen eigenverantwortlich bestimmt.

Wer ist Ansprechpartner für Interessierte?

Dr. Carmen Poszich-Buscher, www.mediation-als-kompetenz.de
Marianne Koschany-Rohbeck, www.FairEinigung.de
Britta Ewert, www.mediation-hsk.de
Claudia Lutschewitz, www.lutschewitz.de
Michael Mittler, www.konflikt-fair-mittler.de
Jenny Ritter, www.kek-anwaealte.de
Dr. rer. nat. Jürgen Fuhse, www.beratung-fuhse.de

und die AG Paradigmenwechsel, Pakt und Prädikat in der DGM

(1) Im Folgenden „Organisationen“ genannt, z.B. Unternehmen, Verwaltungen, Betriebe, soziale Einrichtungen, Bildungs-, Erziehungs- und Gesundheitseinrichtungen, Non-Profit-Unternehmen.